12. - 14. September 2018
3. WienerIFRS KONGRESS 2018
mehr als Seminare.
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3. Wiener IFRS Kongress 2018
einmalig in der DACH-Region.

SPEZIELLE ANWENDUNGS- UND PRAXISFRAGEN IM BEREICH DER IFRS

 

AnwenderInnen der IFRS (International Financial Reporting Standards) sehen sich jedes Jahr mit einer Fülle neuer Verlautbarungen des IASB (International Accounting Standards Board) konfrontiert. Diese reichen vom neuen Leasingstandard IFRS 16 bis hin zu neuen Non-IFRICs. Ebenso führt die Anwendung älterer Standards wie des IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ laufend zu kniffligen, fachlichen Fragestellungen.

Der 3. Wiener IFRS-Kongress widmet sich an drei Tagen speziellen Anwendungs-, Interpretations- und Praxisfragen der internationalen Rechnungslegung. Als TeilnehmerIn profitieren Sie von einer Reihe hochkarätiger Vorträge. Holen Sie sich im Rahmen dieser Weiterbildung ein tiefgründiges Praxiswissen für Ihr Unternehmen!

 

21 HOCHKARÄTIGE VORTRÄGE AN DREI SEMINARTAGEN

 

Aufgrund der Komplexität der IFRS und ihrer Änderungsdynamik entstehen in der Praxis häufig Unklarheiten im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Sachverhalten. Die 20 Vortragenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz halten an drei spannenden Weiterbildungstagen insgesamt 21 Vorträge zu folgenden Themenbereichen:

  • IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ (löst den International Accounting Standard IAS 17 ab): Die zahlreichen Vorträge des dritten Kongresstages widmen sich den Nutzungsrechten (right of use assets bzw. RoU), dem Diskontierungszinssatz, der Leasinglaufzeit, unternehmensinternen Prozessen, Ermessensspielräumen und Wahlrechten, dem Portfolio-Ansatz als Vereinfachungsvorschrift, notwendigen Anpassungen beim Wertminderungstest und vielem mehr.

 

  • IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“: Die Vortragenden behandeln komplexe Fragen hinsichtlich der Abgrenzung der Transaktionskosten, Earn-Out-Klauseln und Optionsvereinbarungen. Sie gehen auf das Zusammenspiel mit IAS 36 „Wertminderung von Vermögenswerten“ ein, z. B. auf Praxisfälle zur Abgrenzung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit sowie zur Behandlung von Nutzungsrechten im Sinne des IFRS 16.

 

  • IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“: Insgesamt drei Vorträge widmen sich Praxisfragen für die Zeit nach der erfolgten Umstellung, z. B. der Implementierung als tägliches Geschäft, Stolperfallen und Zweifelsfragen bei der laufenden Anwendung sowie interessanten Interpretationsfragen.

 

  • Aktuelle Fragen im Zusammenhang mit IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“, wie etwa beachtenswerte Aspekte aufgrund des Niedrigzinsumfeldes und der Einfluss von IFRS 17 „Versicherungsverträge“ auf die Bewertung von Planvermögen.

 

  • Amendments, AIPs, IFRICs und Non-IFRICs: Letztere stellen seitens des IFRS-Interpretationskomitees abgelehnte Fragestellungen dar. Aus der Begründung der Ablehnungen lassen sich wichtige Hinweise auf die korrekte Anwendung der einzelnen Standards ableiten.

 

  • Anforderungen für Nicht-Finanzdienstleister im Bereich der Wertminderungen (Impairment) nach IFRS 9 „Finanzinstrumente“ – welcher IAS 39 ablöste.

 

  • XBRL: Ab 1.1.2020 gilt für alle börsennotierten und nach IFRS bilanzierenden Unternehmen die Verpflichtung, Konzernabschlüsse in einem einheitlichen, elektronischen Format zu übermitteln (EU-Transparenz-Richtlinie). Die ESMA empfiehlt der Europäischen Union, XBRL vorzuschreiben und stellt die Unternehmen dadurch vor neue Herausforderungen.

 

  • Digitale Geschäftsmodelle: Welche Vorgaben für die Finanzberichterstattung entstehen, wie vorzugehen ist und welche Lösungen empfehlenswert sind, erklärt Oliver Köster in seinem Vortrag.

 

  • Weitere Spezialvorträge beschäftigen sich mit dem Enforcement, d. h. mit der Tätigkeit der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR), mit der Plausibilisierung der Geldflussrechnung (IAS 7) sowie mit Sonderfragen in Bezug auf latente Steuern, die im sonstigen Ergebnis (other comprehensive income bzw. OCI) ausgewiesen werden.

 

Um einen Tunnelblick zu vermeiden, widmen sich einige Vorträge auf diesem Expertenkongress den neuen Verlautbarungen des IASB abseits der großen Projekte. Insgesamt verlangen die laufend veröffentlichten Rechtsänderungen bzw. die den IFRS inhärente Komplexität von bilanzierenden Unternehmen, sich mit Fragen im Bereich der internationalen Rechnungslegung laufend auseinanderzusetzen.

In den zahlreichen Vorträgen mit Seminarcharakter erhalten Sie praxisrelevante Antworten auf Anwendungs- und Interpretationsfragen. Die Großtagung eignet sich ausgezeichnet zum Vernetzen innerhalb der IFRS-Gemeinschaft der DACH-Region. Durch den Besuch dieser Weiterbildung für ExpertInnen erweitern Sie ihr Fachwissen und nehmen eine Reihe von wertvollen Anregungen zu Spezialfragen für Ihre tägliche Praxis mit!

IFRS Kongress Top-Experten
unsere Top-Experten für den 3. Wiener IFRS Kongress 2018.
Speaker Vortragender Frank Brünnig Managing Consultant Horvath & Partner 3. Wiener IFRS Kongress
Managing Consultant, Horváth & Partner AG
Speaker Vortragender Ralf Noffke Wirschaftsprüfer 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer, Horváth & Partner AG
Speaker Vortragender Christoph Zimmel Wirschaftsprüfer Steuerberater Grant Thorton 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner und Leiter des Prüfungsbetriebes der Grant Thornton Unitreu GmbH
Speaker Vortragende Rita Gugl Grant Thorton 3. Wiener IFRS Kongress
Steuerberaterin, Grant Thornton Unitreu GmbH
Speaker Vortragender Thomas Rattler Rödl & Partner 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer und Certified Public Accountant (U.S.), Rödl & Partner
Speaker Vortragender Uwe Harr 3. Wiener IFRS Kongress
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Ebner Stolz
Speaker Vortragender Hans Hartmann Capital Markets PwC 3. Wiener IFRS Kongress
Capital Markets & Accounting Advisory, PwC
Speaker Vortragende Daniela Barth Rechnungslegung DPR 3. Wiener IFRS Kongress
Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR)
Speaker Vortragender Stefan Schmal FAS AG 3. Wiener IFRS Kongress
FAS AG, Mitglied des Vorstands
Speaker Vortragender Konrad Fuhrmann Wirtschaftsprüfer 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Leiter des IFRS Advisory Teams von Deloitte
Speaker Vortragender Florian Eder Moore Stephens 3. Wiener IFRS Kongress
Moore Stephens Interaudit Wirtschaftsprüfung GmbH
Speaker Vortragender Christian Krischanitz arithmetica 3. Wiener IFRS Kongress
arithmetica Versicherungs- und finanzmathematische Beratungs-GmbH, Geschäftsführer
Speaker Vortragender Andreas Huthmann 3. Wiener IFRS Kongress
Financial Services, FAS AG
Speaker Vortragender Oliver Köster Deloitte Zürich 3. Wiener IFRS Kongress
Audit & Assurance, Deloitte Zürich
Speaker Vortragender Klemens Eiter BDO Austria 3. Wiener IFRS Kongress
Leiter des Competence Center IFRS, BDO Austria
Speaker Vortragender Martin Schulz-Danzo Wirschaftsprüfer Roever Broenner 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt, Roever Broenner Susat Mazars
Speaker Vortragender Jens Freiberg BDO 3. Wiener IFRS Kongress
Accounting Advisory Group, BDO AG
Speaker Vortragender Christian Landgraf Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner 3. Wiener IFRS Kongress
Wirtschaftsprüfer, Certified Public Accountant (U.S.), Rödl & Partner
Speaker Vortragender Singh-Verma Rödl & Partner 3. Wiener IFRS Kongress
Certified Public Accountant (U.S.), Rödl & Partner
Speaker Vortragender Gerhard Marterbauer 3. Wiener IFRS Kongress
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Deloitte
Speaker Vortragender Günther Hirschböck KPMG 3. Wiener IFRS Kongress
DPP, KPMG Österreich
Speaker Vortragende Silja Huebner SAP 3. Wiener IFRS Kongress
Product Manager, SAP
3. IFRS Kongress 2018 Agenda
Der Zeitplan für den 3. Wiener IFRS Kongress 2018.

Tag 1 - 12. September 2018

Die Änderungsdynamik der IFRS ist nach wie vor ungebrochen. Entsprechend müssen sich die Bilanzierenden immer wieder mit Neuerungen in der IFRS-Rechnungslegung auseinandersetzen. Dies gilt nicht bloß für die neuen Standards IFRS 9, 15 und 16, sondern auch für die zahlreichen anderen Verlautbarungen (z.B. Amendments, AIPs und IFRICs) des IASB, welche ebenfalls rechtzeitig und sorgfältig analysiert werden sollten. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Vortrag insb. den Verlautbarungen jenseits der großen Projekte des IASB, welche für den Konzernabschluss 2018 zu beachten sind.
Aufgrund der hohen Komplexität der IFRS-Normen herrscht in der Unternehmenspraxis oftmals Unklarheit in Bezug auf die angemessene Bilanzierung eines Sachverhalts. Um solchen Unklarheiten entgegenzuwirken, wird der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit eingeräumt, Fragestellungen rund um die Bilanzierung nach IFRS an das IFRS-Interpretationskomitee zu richten. Selbst wenn die Fragestellung nicht in das Arbeitsprogramm des Komitees aufgenommen wird, erfolgt zumindest eine Begründung für die Ablehnung der Fragestellung. Auch diese sog. NIFRIC geben Hinweise auf die korrekte bilanzielle Abbildung eines Sachverhalts. Neben einer kurzen Diskussion zur Bindungswirkung der NIFRIC werden in diesem Vortrag aktuelle Agenda-Entscheidungen vorgestellt und deren Implikationen für die Bilanzierung aufgezeigt.
Im Rahmen eines Unternehmenserwerbs nach IFRS 3 bewirken nicht mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten sowie Kosten, die im Zusammenhang mit einer vom Unternehmenserwerb abzugrenzenden Transaktion entstehen, grundsätzlich einen sofortigen oder einen künftigen Aufwand. Dies führt beim Management des Erwerbers oftmals zu einer ungewünschten Bilanzierung. In der Praxis werden daher Gestaltungen gesucht, um solche Aufwendungen zu verhindern und im Kaufpreis zu berücksichtigen. Der Vortrag befasst sich mit aktuellen Entwicklungen von Vertragsgestaltungen hinsichtlich solcher ungewünschter Bilanzierungsfolgen und entsprechender Gestaltungen.
Im Rahmen des Vortrags werden bilanzielle Herausforderungen beim Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen aufgezeigt. Es wird auf Ausgestaltungsmöglichkeiten des Kaufpreises eingegangen und in diesem Zusammenhang auf komplexe Beispiele der bilanziellen Behandlung von Earn-Out Klauseln und Optionsvereinbarungen eingegangen sowie auf Möglichkeiten des Hedgings von Risiken.
Der Vortrag beschäftigt sich mit ausgewählten rechnungslegungsspezifischen Problembereichen, die von der DPR in den letzten 13 Jahren Prüftätigkeit identifiziert wurden. Nach einem kurzen Überblick über aktuelle Gesetzesänderungen betreffend das Enforcement, wird die Vorgehensweise der DPR in Prüfverfahren anhand der Prüfungsschwerpunkte der DPR für die Prüfsaison 2018 (u.a. IFRS 3, IAS 37, CSR-Berichterstattung) vorgestellt. Darüber hinaus werden ausgewählte Themenfelder präsentiert (u.a. IAS 36, Berichterstattung über Alternative Performance Measures), die in der Vergangenheit fehleranfällig waren und bei denen die DPR Verbesserungspotenzial sieht.
Mit der Verabschiedung der EU-Transparenzrichtlinie haben alle börsennotierten und nach IFRS bilanzierenden Unternehmen den Konzernabschluss verpflichtend in einem einheitlichen elektronischen Format zu übermitteln. Das neue elektronische Format „European Single Electronic Format (ESEF)“ ist für Konzernabschlüsse ab 1. Januar 2020 anzuwenden. Die ESMA empfiehlt der EU, die Erstellung des elektronischen Konzernabschlusses verpflichtend auf der Grundlage von XBRL (eXtensible Business Reporting Language) vorzuschreiben, und stellt die Unternehmen damit vor neue Herausforderungen.

Tag 2 - 13.September 2018

IdR werden in Bezug auf den Wertminderungstest nach IAS 36 das Bewertungsmodell, die Zahlungsstromannahmen oder der Abzinsungssatz diskutiert. Diesen Themenstellungen hat jedoch regelmäßig die Frage nach dem passenden Bewertungsobjekt voranzugehen, wobei dieses zumeist anhand des Konzepts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten festgestellt wird. Es bestehen im IAS 36 zwar konkrete Vorgaben, worauf bei der Abgrenzung von Vermögenswerten bzw. zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zu achten ist. Diese stellen Unternehmen in der Praxis jedoch oft vor große Herausforderungen. Dieser Vortrag soll anhand verschiedener Fallbeispiele eine Orientierung für die Praxis liefern.
Der Vortrag stellt im Detail dar, wie latente Steueraufwendungen und –erträge zu erfassen sind, welche sich auf Posten des sonstigen Ergebnisses (other comprehensive income bzw. OCI) beziehen. Wie werden diese verbucht? Wann werden sie erfasst? In welcher Höhe sind sie zu erfassen? In diesem Gebiet existieren Interpretationsfragen. Darüber hinaus stellt dieser Bereich in der Praxis häufig eine Fehlerquelle dar. Auch wenn die Fehler nicht zwangsläufig betraglich wesentlich sind, können diese die Qualität eines IFRS-Abschlusses sowie den Gesamteindruck des Adressaten negativ beeinflussen können. Relevant sind hierbei bspw. die Bereiche Finanzinstrumente, Währungsumrechnung, langfristige Leistungsverpflichtungen an Arbeitnehmer sowie der Werthaltigkeitstest in Bezug auf aktive latente Steuern.
Der Vortrag behandelt aktuelle Aspekte des IAS 19, Auswirkungen von Markt- und aktuariellen Parametern in einem Niedrigzinsumfeld und Einflüsse anderer Standards wie zum Beispiel IFRS 17 auf die Bewertung des Planvermögens. Konkret gliedert sich der Vortrag in drei Teile: • Bewertungsansätze nach IAS 19 • Zins, Inflation und Biometrie • Bewertung von Planvermögen insbesondere Pensionskassen und Versicherungen
Im Rahmen dieses Vortrags erfolgt eine Darstellung der grundsätzlichen Anforderungen des IFRS 9 zum Thema Wertminderungen (impairment) mit Fokus auf Unternehmen der Realwirtschaft. Dabei werden neben den generellen Vorgaben des Standards auch konkrete Ansätze und Modelle zur Ermittlung des expected credit loss im simplified approach dargestellt und Ansätze zur Lösung von typischen Problemfällen bei der Ermittlung von Wertminderungen bei Unternehmen der Realwirtschaft diskutiert.
Kann man sich nach erfolgter Umstellung auf IFRS 15 wirklich entspannt zurücklehnen und den Standard abhaken? Der Vortrag beantwortet zunächst diese Frage und geht danach auf die folgenden weiterführenden Fragestellungen ein: • Wesentliche Stolperfallen und Zweifelsfragen bei der Anwendung • Herausforderungen bei der Implementierung als tägliches Geschäft • Zukünftige Herausforderungen
Seit 1.1.2018 ist IFRS 15 verpflichtend anzuwenden. Die Umsetzung des Fünf-Stufen-Modells stellt für alle Unternehmen, die einen IFRS-Abschluss erstellen, eine Herausforderung dar. Im Rahmen des Vortrags werden erste Erfahrungswerte aus der Umsetzung von IFRS 15 vorgestellt. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen der Neuregelungen für Mehrkomponentengeschäfte, variable Gegenleistungen und Anreize, Lizenzen, die Abgrenzung der zeitpunkt- von der zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung, Vertragskosten und Änderungen von Verträgen unter Berücksichtigung aktueller Veröffentlichungen analysiert. Im Fokus stehen dabei insb. auch Methoden und Effekte der Umstellung.

Tag 3 - 14.September 2018

Die Reform der Leasingbilanzierung führt zu einer tiefgreifenden Änderung nicht nur der externen Berichterstattung, sondern auch der unternehmensinternen Prozesse. Die Identifizierung der bestehenden, in den Anwendungsbereich von IFRS 16 fallenden (Dauer-)Schuldverhältnisse und die Ausarbeitung eines Prozesses für die künftige Praxis markieren nur den Anfang der Herausforderungen. Die Auswahl und Integration einer IT-Lösung für die bilanzielle Abbildung nach IFRS sowie die Generierung von Anhangangaben und internen Berichten sind nicht zu unterschätzen. Für die erfolgreiche Umsetzung bedarf es auch einer Festlegung, wie nicht unmittelbar aus einem Vertragsdokument entnehmbare Annahmen (etwa zur Laufzeit bei Optionen und zum Diskontierungszinssatz) in den Prozess eingebunden werden. Die Bestimmung der Leasinglaufzeit stellt eine besondere Herausforderung dar – nicht nur für die erstmalige Anwendung, sondern auch für die Folgebilanzierung ist ein Vorgehen zu dokumentieren. Unmittelbare Auswirkung hat die Laufzeit auf die Bestimmung des Diskontierungszinssatzes, der regelmäßig als Grenzfremdkapitalzins zu bestimmen ist. Für die Ableitung sind aber auch das Bestehen von Sicherheiten und die Tilgungsstruktur von Leasingvereinbarungen als Annuitätendarlehen zu berücksichtigen. Auf all diese bilanziellen Fragen soll im Rahmen des Vortrags im Detail eingegangen werden. Zusätzlich werden verschiedene Tools präsentiert und es wird ein Einblick in die Eigenentwicklung BDO LEAD der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegeben.
IFRS 16 schreibt Leasingnehmern vor, zukünftig Leasingverhältnisse, welche bislang nach IAS 17 als operatives Leasing klassifiziert wurden, als Nutzungsrechte in der Bilanz zu erfassen. Der hierdurch entstehenden hohen Kostenbelastung soll durch einige praktische Erleichterungen entgegengewirkt werden. Der Portfolioansatz stellt eine bislang nur wenig beachtete Vereinfachungsvorschrift dar. Im Rahmen dieses Vortrags wird daher der Frage nachgegangen, worauf bei der Bildung von Portfolien nach IFRS 16 zu achten ist und wie der Portfolioansatz praktisch umgesetzt werden kann.
Der Vortrag behandelt die folgenden ausgewählten Praxisfragen i.Z.m. der Anwendung von IFRS 16: • Wahlrechte im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 • Bilanzierung von Zusatz- bzw. Sondervereinbarungen • Immobilien – Baurecht / Bestandsvertrag • Untervermietung
Durch die Einführung von IFRS 16 sind künftig beim Leasingnehmer bisherige operative Leasingverhältnisse als Nutzungsrechte (right of use assets bzw. RoU) zu aktivieren. Damit kann für Zwecke des Wertminderungstests nach IAS 36 die Summe der zu überprüfenden Vermögenswerte jeder einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit steigen. Wenn der Wertminderungstest wie bisher weitergeführt würde, könnte sich allein durch den höheren Buchwert des zu testenden Vermögens eine außerplanmäßige Abschreibung ergeben. Der Vortrag wird die im Rahmen des Wertminderungstests erforderlichen Anpassungen behandeln, um diesen Effekt zu vermeiden. Dabei werden Anpassungen im Buchwert des zu testenden Vermögens, dem Abzinsungsfaktor und den Zahlungsstrom-Prognosen besprochen.
Die Einführung von IFRS 16 bringt neben den vielschichtigen Änderungen im Bereich der Leasingbilanzierung auch zahlreiche Implikationen auf die Steuerung, Planung und die Berichterstattung mit sich. Die frühzeitige Adressierung der Auswirklungen von IFRS 16 auf diese Bereiche vermeidet unnötige Qualitäts- und Konsistenzrisiken sowie eine fehlgeleitete Ressourcenbindung. An konkreten Beispielen wird dargestellt, wie die externe Berichterstattung einen direkten Einfluss auf die interne Unternehmensplanung im engeren und die Steuerung im weiteren Sinne hat.
Der Vortrag beinhaltet die Abbildung des neuen Leasingstandards des FASB und IASB mit SAP Real Estate Management als Bestandteil der SAP Finance-Komponente. Es werden die integrative und schnittstellenfreie Umsetzung der Leasing-Anforderungen mit Echtzeit-Bewertung und die Verbuchung von Leasingverhältnissen gezeigt, genauso wie die Abbildung der Vertragsprozesse über den gesamten Lebenszyklus. Die Vorstellung der Lösung beinhaltet auch eine Live-Demo.
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  • Deloitte Partner Akademie3
  • SAP Partner Akademie3
  • FAS Partner Akademie3
  • Grant Thornton Partner Akademie3
  • Rödl & Partner Akademie3
  • Mazars Partner Akademie3
26
Experten
15
Vorträge
23
Firmen
Veranstaltungsort & Anfahrt
Veranstaltungsort im Zentrum Wiens.
Akademie3 Veranstaltungsort BDO Austria
Veranstaltungsort

Tagungssaal des neuen Firmensitzes der BDO Austria GmbH
Quartier Belvedere Central 4 – Am Belvedere 4
Eingang und Einfahrt Parkgarage Karl-Popper-Straße 4
A-1100 Wien

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