Online-Tagung

5. Tagung zur Internationalen Rechnungslegung

  • Dauer: 3 Kongresstage, die Sie auch einzeln buchen können

  • Abruf der Videos wann immer Sie möchten

Die Videos sind spätestens ab 01.08.2020 erhältlich.

Wichtiger Hinweis: Dieses Jahr bieten wir Ihnen auch nach erfolgter Anmeldung die Möglichkeit, sich vom klassischen Tagungsformat in einem Saal zum Online-Tagungsformat umzumelden. Damit bewahren Sie bei uns Ihre Flexibilität.

Der Vorteil dieses Online-Tagungsformats besteht darin, dass Sie die Videos innerhalb eines langen Zeitraums ansehen können, wann immer Sie möchten. Wenn Sie eine Pause machen wollen, können Sie das Video auch unterbrechen und danach fortsetzen. Genießen Sie diese zeitliche Flexibilität und bestimmten Sie selbst Ihren persönlichen Lernrhythmus!

Agenda

5. Tagung zur Internationalen Rechnungslegung

1. Kongresstag

Dauer: 60 Minuten

Offene Fragen und Gestaltungsspielräume bei der Leasingbilanzierung

Auch eineinhalb Jahre nach der verpflichtenden Anwendung des IFRS 16 treten in der Praxis immer wieder Fragestellungen auf, wie einzelne Sachverhalte und Vertragsklauseln bilanziell abzubilden sind. Anhand detaillierter Beispiele geht der Vortrag u.a. auf folgende Themen ein:

  • Behandlung von Mindestlaufzeiten
  • Auslegungsmöglichkeiten bei jederzeit kündbaren Verträgen
  • Ermittlung der Zinssätze (asset- und länderspezifische Parameter; kapitalmarkttheoretische Ableitung; Sensitivitätsanalysen)
  • Kontrolle über das Nutzenpotential bei Autopilot-Verträgen und bring-or-pay bzw. take-or-pay-Vereinbarungen
  • Sale & lease back-Gestaltungen (Abhängigkeit des Gewinns von dem zurückerworbenen Nutzenpotenzial; Auswirkungen nachträglicher Vertragsanpassungen)
  • Optionsvereinbarungen und Indexmietklauseln
Dauer: 45 Minuten

Die Auswirkungen von COVID-19 auf Impairment-Tests nach IAS 36

Die Beschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 zwingen in der Regel zu einem Impairment-Test nach IAS 36. Damit einher geht die Frage nach dem richtigen Umgang mit der hohen Unsicherheit. Diese stellt sich nicht nur bei der Planung der Cashflows und langfristigen Prognosen. Die großen Verwerfungen am Kapitalmarkt werfen auch die Frage nach den Auswirkungen auf den Abzinsungssatz auf. Im Rahmen des Vortrags werden die Auswirkungen von COVID-19 auf die Durchführung von und die Berichterstattung zu Impairment-Tests nach IAS 36 dargestellt.

Dauer: 60 Minuten

Wertminderungstests nach IAS 36 – Spezialfragen aus der Praxis

Im Rahmen des Vortrags sollen spezielle Themen aus der Praxis von Wertminderungstests erläutert werden. Dazu gehören Fragen bei der Berechnung der Kapitalkosten (WACC), beispielsweise hinsichtlich size premium sowie die unterschiedliche Handhabung nach IFRS und HGB (IDW), die Berücksichtigung von Vorsorgeverpflichtungen im Buchwert, die Dauer der Bewertungsperiode, das Ausmaß der Berücksichtigung von Investitionen in den relevanten Zahlungsströmen, die Verwendung der risikofreien Rendite als maximaler terminal value growth etc. Abgerundet werden soll der Vortrag mit einer Gegenüberstellung der Bewertungsmodelle von IAS 36 und IFRS 3.

Dauer: 45 Minuten

IFRS 16: Aktuelle Fragestellungen zur Leasingbilanzierung inklusive Automatisierungspotenziale

Der Vortrag beinhaltet aktuelle Fragenstellungen zum Ansatz und zur Bewertung ausgewählter Leasingsachverhalte und zeigt deren Automatisierungspotenziale unter Einsatz neuer Technologien auf.

Dauer: 60 Minuten

Accounting of Sustainability – Der Klimawandel in der Finanzberichterstattung

Die Erwartungen der Investoren und Regulatoren an unternehmerische Initiativen zur Erreichung des Klimaziels steigen. Eine aussagekräftige Klimaberichterstattung wird daher für die Unternehmen immer wichtiger. Gleichwohl zeigen sich hier noch Defizite. Insbesondere die Integration der nichtfinanziellen Informationen in die finanzielle Berichterstattung im Sinne eines „broader financial reportings“ würde entscheidungsnützliche Informationen liefern. Das Rechnungswesen sieht sich daher mit neuen Herausforderungen konfrontiert: die Erhebung nachhaltigkeitsrelevanter Informationen im und außerhalb des Unternehmens, die Datenverarbeitung zu entscheidungsnützlichen Informationen und die entsprechende Berichterstattung. Erfahren Sie, worauf Sie im Rahmen des Accounting of Sustainability achten sollten: was die Investoren interessiert, wie Sie die richtige Strategie und die relevanten KPIs identifizieren, wie die entsprechenden Daten erhoben werden können, wie und worüber berichtet werden sollte, worauf die Regulatoren bei der Prüfung der Berichte achten und letztlich was an Aufgaben, Herausforderungen und in jedem Fall Chancen auf Accountants zukommen wird.

Andrea Sternisko

Andrea Sternisko

PricewaterhouseCoopers

Dauer: 45 Minuten

Besonderheiten der Bilanzierung von Factoring und Reverse Factoring

Factoring und Reverse-Factoring-Vereinbarungen nehmen im Rahmen eines aktiven working capital management von Konzernen oftmals eine bedeutende Rolle ein. Im Rahmen dieses Vortrags sollen einerseits die diesbezüglichen Regelungen des IFRS 9 dargestellt und andererseits auch in der Praxis auftretende Zweifelsfragen diskutiert werden.

Dauer: 60 Minuten

Berichterstattung von Non-GAAP-Kennzahlen im IFRS-Konzernabschluss und Lagebericht – Aktuelle Entwicklungen und praktische Umsetzung am Beispiel der SAP

Das IASB hat jüngst im Rahmen seines „Primary Financial Statements Project“ und im Zusammenhang mit seiner Initiative „Better Communication in Financial Reporting“ Vorschläge zur Erweiterung der Gewinn- und Verlustrechnung um bestimmte Positionen sowie zur transparenten Darstellung sog. Non-GAAP Measures bekannt gegeben. Im Rahmen des Vortrags stellt der Referent diese und andere aktuelle Entwicklungen im Bereich der Berichterstattung von Non-GAAP-Kennzahlen dar. Die SAP veröffentlicht diverse Non-GAAP-Kennzahlen. Am Beispiel des Unternehmens wird gezeigt, welche Motivation die Publikation von Non-GAAP-Kennzahlen treibt und welche Herausforderungen bei Ermittlung und Berichterstattung dieser Kennzahlen bestehen.

2. Kongresstag

Dauer: 90 Minuten

Die aktuellen Non-IFRICs im Überblick

Dieses IFRS-Update fasst die wesentlichen, neuen (Nicht-)Beschlüsse zusammen und widmet sich abschließend auch der Bedeutung der Agenda-Entscheidungen. Bereits in 2019 war das Arbeitsprogramm des IASB mehr durch Interpretationen des geltenden Rechts als durch eine tatsächliche Fortentwicklung geprägt. Unklar ist allerdings der Verbindlichkeitsgrad der Agenda-Entscheidungen des IFRS IC. Es fehlt nicht nur an einem formalen Due Process, auch ist die Relevanz für die EU-IFRS unklar. Wäre ein Endorsement erforderlich?

Dauer: 45 Minuten

Aktuelles zu den Projekten des IASB und ausgewählte Neuerungen / Amendments

Die IFRS bleiben ständig in Bewegung und der Standardsetter hat neue Projekte auf seiner Agenda. Der Vortrag behandelt Neuerungen/Amendments, welche für die Abschlüsse 2020 anzuwenden sein werden. Darüber hinaus gibt er einen Kurzüberblick über den aktuellen Projektplan des IASB und stellt ausgewählte Projekte für neue Standards bzw. für Verbesserungen an bestehenden Standards vor.

Dauer: 45 Minuten

IASB Update: Aktuelle Forschungsprojekte

Im Rahmen von Forschungsprojekten widmet sich das IASB wesentlichen Bilanzierungsfragen. Im Jahr 2020 werden Veröffentlichungen zu den in der Praxis wichtigen Bereichen „Goodwill & Impairment“ und „Business Combinations under Common Control“ erwartet. Hierzu wurden bereits einige interessante Vorentscheidungen getroffen. Für die Forschungsprojekte zur Eigenkapitalklassifikation („Financial Instruments with Characteristics of Equity“) und Verbesserungen im Rückstellungsbereich („Provisions – Targeted Improvements“) stehen Richtungsentscheidungen an. In diesem Bereich wird für Drohverlustrückstellungen („Onerous Contracts“) im Jahr 2020 eine Standardanpassung erwartet. Im Rahmen des Vortrags werden die wesentlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit diesen Projekten zu erwarten sind, und deren Auswirkungen in der Praxis veranschaulicht.

Dauer: 45 Minuten

Die IFRS im Lichte der Digitalisierung – Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis

Die Geschäftswelt durchlebt zurzeit durch die Digitalisierung einen rapiden Wandel. Von aktuellen Trends, wie z.B. dem Cloud Computing oder Kryptowährungen sind nicht nur einzelne Geschäftsprozesse, sondern auch ganze Geschäftsmodelle betroffen. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage nach der sachgerechten Abbildung solcher neuer Entwicklungen in den IFRS-Abschlüssen auf, beispielsweise im Rahmen der Umsatzrealisierung nach IFRS 15 oder der Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte. Diese Fragestellung beschäftigt neben den betroffenen Unternehmen auch die Standardsetzer. Diese haben dafür Sorge zu tragen, dass die IFRS weiterhin in der Lage sind, dem gesetzten Ziel der Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen nachzukommen. Im Rahmen dieses Vortrags werden ausgewählte praxisrelevante Fragestellungen diskutiert und erörtert, inwiefern die IFRS bereit für die Digitalisierung der Geschäftswelt sind.

Dauer: 45 Minuten

Der Fehlerbegriff des IAS 8: Auswirkungen aktueller Non-IFRICs und Enforcement-Fälle

In Fällen, in denen ein Unternehmen mit unbestimmten Rechtsbegriffen, unklaren Vorschriften oder Lücken in den Regelungen der IFRS konfrontiert ist, stellt sich häufig die Frage, ob die Auslegung des Unternehmens (noch) nachvollziehbar und vertretbar ist, oder ob ein Fehler im Sinne von IAS 8 vorliegt. Der Vortrag behandelt die Frage, ab wann vom Vorliegen eines Fehlers auszugehen ist, welche Anforderungen an eine nachvollziehbare Dokumentation der Rechtsauffassung zu stellen sind und welche Quellen bei der Dokumentation berücksichtigt werden sollten.

Dauer: 45 Minuten

Bilanzierung von Personalrückstellungen – Entwicklungen und Aussichten

Der Vortrag geht auf die folgenden Themen ein:

  • Das IASB-Projekt „Pensions that vary with asset returns“
  • Ansätze des IASB zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen
  • Negative Zinsen und Pensionsverpflichtungen
  • Ausblick auf weitere Entwicklungen zur Bilanzierung von Pensionen
Dauer: 45 Minuten

Der Auswirkungen der IBOR-Reform auf Nicht-Banken

Der Vortrag behandelt die folgenden Themen:       

  • Status Quo der Umsetzung und Meilensteine in 2020
  • Mechanismen der Ausgleichsleistung & „spread adjustments“
  • Umstieg Kredite
  • Accounting-Auswirkungen: IASB Relief Phase II
  • Auswirkungen auf Bewertungen (IFRS 13, IAS 19, IAS 36, IAS 37)
  • Implementierung: Timing is Key

3. Kongresstag

Dauer: 75 Minuten

Spezialfragen bei der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen: Earn-outs und verschränkte Put-Call-Optionen

Anorganisches Wachstum ist aus der heutigen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Dabei spielen zukunftsgerichtete Kaufpreisbestandteile häufig eine wichtige Rolle. In dieser Einheit sollen der wirtschaftliche Gehalt, die bilanzielle Definition bzw. die Abgrenzung von Earn-out-Klauseln und verschränkten Put-Call-Optionen diskutiert werden. Die Erst- und auch die Folgebilanzierung nach IFRS wird theoretisch wie auch anhand von realen Praxisbeispielen dargestellt.

Dauer: 90 Minuten

Knifflige Praxisfälle zu IFRS 3, IAS 36, IFRS 2, IFRS 15 und anderen Standards

Nur weil es keine umwälzenden Neuerungen in der IFRS-Welt gibt, heißt das nicht, dass es nicht doch einige überraschende Erkenntnisgewinne geben kann. In meinem Vortrag gehe ich auf knifflige Fälle aus meiner beruflichen Praxis ein und erarbeite mit Ihnen Schritt für Schritt mögliche Lösungsansätze. Neben einer kurzen Wiederholung komplexer IFRS-Reglungen profitieren Sie dabei von einem vertieften Verständnis in der Praxis häufiger anzutreffender Probleme und deren Zusammenhänge.

Dauer: 45 Minuten

Verkäufe und Stilllegungen von Unternehmensteilen: Praktische Aspekte und Fallstricke in der Anwendung von IFRS 5

Konzerne sind heutzutage vermehrt von Restrukturierungsmaßnahmen bis hin zu Teilverkäufen betroffen. Im Gegensatz zu lokalen Rechnungslegungsvorschriften, muss nach IFRS der Teil, der zur Veräußerung oder Aufgabe klassifiziert wurde, nach den Kriterien des IFRS 5 – Discontinued Operations – ausgewiesen werden. Der Beitrag soll einen Überblick über die damit verbundenen praktischen Fragestellungen geben sowie einen Eindruck vermitteln, welche Anforderungen an den Bilanzierer gestellt werden.

Dauer: 45 Minuten

Zwischenergebniseliminierung bei assoziierten Unternehmen bei zeitraumbezogener Umsatzrealisierung

Die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus Transaktionen zwischen vollkonsolidierten und assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss stellt die Bilanzierungspraxis aus unterschiedlichen Gründen vor besondere Herausforderungen. Neben den regelmäßig in der Praxis auftretenden Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung beim assoziierten Unternehmen aufgrund fehlender Beherrschung und allen damit in Zusammenhang stehenden Problemen ist insbesondere die Frage, welche Posten der Bilanz und der Ergebnisrechnung bei der Eliminierung anzusprechen sind, von Bedeutung. Im Vortrag werden die verschiedenen Konstellationen der Zwischenergebniseliminierung bei assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss nach IFRS im Allgemeinen aufgezeigt. Darüber hinaus wird anhand eines Beispiels einer Downstream-Lieferung, bei der das Mutterunternehmen Auftragnehmer eines kundenspezifischen Fertigungsauftrags seines assoziierten Unternehmens ist, auf die besonderen Probleme der Zwischenergebniseliminierung in Verbindung mit der Anwendung der Cost-to-Cost-Methode bei der Erfüllung einer zeitraumbezogenen Leistungsverpflichtung eingegangen und es werden entsprechende Lösungsansätze aufgezeigt.

Uwe Harr

Uwe Harr

EbnerStolz

Dauer: 45 Minuten

Herausforderungen bei der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte

Die Wettbewerbsfähigkeit am Markt erfordert eine immer größere Innovationskompetenz, die umfassende Forschungs- und Entwicklungsarbeit innerhalb eines Unternehmens mit sich bringt. Dadurch werden selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte zunehmend relevant für Unternehmen. Der Vortrag zeigt die Herausforderungen von Unternehmen, sowohl bei der Bilanzierung als auch bei der Abwicklung in Systemen und Prozessen, auf.

Nicole Schaser

Nicole Schaser

NTT Data Deutschland GmbH

Dauer: 45 Minuten

IFRS 15 nach erfolgter Implementierung: Verbesserungspotenziale bei der PoC-Methode hinsichtlich Planung, Bilanzierung und Steuerung

Mit der Einführung von IFRS 15 und dem aktuellen technologischen Wandel auf ERP-Stufe hinterfragen viele Unternehmen ihre aktuelle Praxis rund um die Bilanzierung von Projekten. Während die Umsetzung einer IFRS-konformen zeitraumbezogenen Umsatzerfassung konzeptionell oft eindeutig ist, bestehen vielfältige Herausforderungen, um eine vollständige Einbettung in Organisation, Prozesse und Systeme zu gewährleisten. Subjektiv gefärbte Einschätzungen von Projektleitern ziehen wesentliche Bewertungsanpassungen nach sich, Datenflüsse zu Plan- und Ist-Daten zwischen Systemen sind fehleranfällig und eine wirkungsvolle Steuerung verlangt zeitnahe und granulare Informationen, die bestehendes Reporting oft nur ungenügend erfüllt. Die Ablösung manueller Workarounds und echte Einbettung ins ERP kann daher zu einer unterschätzten Herausforderung werden. Der Vortrag gibt Einblicke aus der Praxis und zeigt Lösungsansätze und Nutzenpotentiale auf.

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