IFRS 17 “Versicherungsverträge”

Agenda

IFRS 17 “Versicherungsverträge”

Zusammenfassung

Datum:

16. bis 17. September 2019

Veranstaltungsort:

Tagungssaal der Österreichischen Gesellschaft der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
Tiefer Graben 9/1/11
A-1010 Wien

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Tag 1 – 16. September 2019

MO, 16. September 2019
09:00 bis 10:30

LETZTE LEBENSZEICHEN DER TRG UND BLICK AUF DAS AMENDMENT

Als aktives Mitglied der „Transition Resource Group for IFRS 17 Insurance Contracts“ berichtet Dr. Jens Freiberg über seine Erfahrungen und aktuellen Eindrücke hinsichtlich der Zusammenarbeit innerhalb der TRG auf der einen Seite und mit dem Board auf der anderen Seite. Zudem beleuchtet er aktuelle Diskussionen und Themen der letzten TRG Meetings. Hierbei geht Dr. Freiberg auch darauf ein, inwieweit sich die Empfehlungen der TRG an das Board in dem am 26. Juni 2019 veröffentlichten Exposure Draft ED/2019/4 Amendments to IFRS 17 niedergeschlagen haben und welche Auswirkungen sich hieraus ergeben. Des Weiteren werden die wesentlichsten Änderungen an IFRS 17, welche
in den aktuellen Exposure Draft Einzug gehalten haben, diskutiert.

Dr. Jens Freiberg

BDO Deutschland

MO, 16. September 2019
11:00 bis 12:30

DISKONTIERTE RÜCKSTELLUNG UNTER IFRS 17 – WELCHE DISKONTZINSEN SIND ANZUSETZEN?

Einer der gravierendsten Unterscheide zwischen der derzeitigen Bilanzierung, sei es nach UGB/HGB oder IFRS 4, und dem neuen IFRS 17 besteht in der Diskontierung aller Rückstellung mit aktuellen Marktzinsen. Dies betrifft sowohl die technische Umsetzung als auch einen daraus resultierender bilanziellen Mismatch. Der Vortrag analysiert die Vorgaben des Standards in Bezug auf die Verfügbarkeit von relevanten Marktdaten und die im Rahmen des IFRS 17 möglichen Spielräume zur unternehmensindividuellen Festlegung des Diskontzinses. Aus systematischen wie aus operativen Gründen ist der Vergleich zu Solvency II hier relevant. Im Mittelpunkt stehen Überlegungen zur Diskontierung im Rahmen des „Building Block Ansatzes“. Für überschussberechtigtes Geschäft werden unterschiedliche mögliche Ansätze vorgestellt, wobei – auch im Hinblick auf einen Fast Close – auch gewissen Näherungsmethoden diskutiert werden.

MO, 16. September 2019
13:30 bis 15:00

AUSWIRKUNGEN VON IFRS 17 AUF DAS RISIKOMANAGEMENT – BEDEUTUNG DES RISK ADJUSTMENT

Der Vortrag geht insbesondere auf die folgenden Punkte ein:

  • CSM Release Pattern: Aktueller Diskussionsstand von Aktuaren und Wirtschaftsprüfern
  • Methoden zur Bestimmung des Risk Adjustment
  • Release Pattern des RA anhand von Beispielen
    Verbindung zu Solvency II
  • Aktive Steuerung des RA
MO, 16. September 2019
15:30 bis 16:15

ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG BEI ANWENDUNG DES IFRS 17

In seinem Vortrag stellt Herr Peitz die allgemeinen Rechtsgrundlagen zur und Anforderungen an die Zwischenberichterstattung unter IFRS 17 und das Zusammenspiel mit IAS 34 Zwischenberichterstattung dar. Hieraus abgeleitet werden die Herausforderungen – sowohl für die unterjährige aber auch für die Berichterstattung zum Jahresabschluss – die sich aus den spezifischen Anforderungen des IFRS 17 ergeben. Die sich aus diesen Anforderungen des Standards ergebenden Interpretationsmöglichkeiten werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Ergebnisauswirkung analysiert.
Zu guter Letzt werden aktuelle Einblicke in die diesbezüglichen Entwicklungen gegeben und Lösungsvorschläge präsentiert.

MO, 16. September 2019
16:15 bis 17:15

ÜBERBLICK ÜBER TRANSITION UND KPIS

Bei der Umstellung auf IFRS 17 ist der Standard nach Möglichkeit rückwirkend anzuwenden – und zwar bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Wo dies jedoch nicht möglich ist, stehen Vereinfachungen zur Verfügung. Hierbei wird es in der Regel auch zu einem Kompromiss zwischen der Höhe des zukünftigen Gewinns, den Auswirkungen auf das Eigenkapital und operationalen Überlegungen kommen.
IFRS 17 ändert nicht den Gewinnbeitrag, den Sie über die Gesamtlaufzeit der Verträge erzielen, der Standard wird jedoch die Entwicklung der Renditen massiv verändern. Die Auswirkungen sind nicht nur im Jahres- oder Konzernabschluss zu sehen, sondern auch in vielen wichtigen Leistungsindikatoren (KPIs), die Sie für die Führung des Geschäfts verwenden und die die Beurteilung durch Analysten und Investoren beeinflussen.

Tag 2 – 17. September 2019

DI, 17. September 2019
09:00 bis 10:30

BILANZIELLE STEUERUNGSMÖGLICHKEITEN: WELCHE MÖGLICHKEITEN GIBT ES UNTER IFRS 17 UND WELCHE VOR DER EINFÜHRUNG?

Im Rahmen des Vortrags erfolgt eine Vorstellung der Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten aufgrund von expliziten und impliziten
Wahlrechten im Rahmen des Übergangs auf IFRS 17 und laufend in einer IFRS 17-Welt. Einerseits werden die vom Standard gewährten expliziten
Wahlrechte hinsichtlich der Möglichkeiten zur Ergebnis- und Kapitalsteuerung vorgestellt, anderseits werden die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich
im Rahmen einer standardkonformen Anwendung von Ermessenspielräumen und von Ausgestaltungen ergeben, beleuchtet. In diesem Rahmen
wird auch der Blick auf die Wechselwirkungen zur Aktivseite geworfen.

DI, 17. September 2019
11:00 bis 11:45

MUTUALISATION – VON DER THEORIE ZUR PRAXIS

IFRS 17 erkennt die gegenseitige Beeinflussung von Zahlungsströmen von Gruppen von Versicherungsverträgen auf jene von anderen Gruppen bzw. die Interaktion dieser. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, schlägt er notwendige Anpassungen der Fulfilment Cash Flows jeder Gruppe vor – eine Vorgangsweise, die in der Praxis schnell an ihre Grenzen stößt. Daher ist es nötig, andere Alternativen, die dem Standard nach zulässig
sind, zu suchen und anzuwenden.

DI, 17. September 2019
11:45 bis 12:30

GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE VON FONDSGEBUNDENER LV, LV MIT GEWINNBETEILIGUNG UND KV BEI DER BEURTEILUNG DER KRITERIEN FÜR DEN VARIABLE FEE APPROACH

Aus der Perspektive der Krankenversicherung werden folgende Fragen behandelt:

  • Welche Vertragsanpassungsklauseln stellen ein direct participation feature im Sinne von IFRS 17.45 und B101-B108 dar?
  • Sind zukünftige Geldflüsse aus Gewinnbeteiligungen abgelaufener Perioden anders zu behandeln als zukünftige Geldflüsse aus Schadenfällen abgelaufener Perioden?
  • Wie soll der Change in Variable Fee (amount of the entity’s share of the fair value of the underlying items) berechnet werden, so dass die CSM bestmöglich Volatilitäten ausgleicht?
DI, 17. September 2019
13:30 bis 14:15

IFRS 9 IN A NUTSHELL UND DIE INTERAKTIONEN MIT IFRS 17

Versicherer führen zeitgleich zum IFRS 17 im Regelfall den IFRS 9 ein. In diesem Vortrag werden zunächst die wesentlichen Aspekte des IFRS 9 erklärt, insbesondere das Klassifizierungsmodell (vertragliche Zahlungsströme und das Geschäftsmodell) sowie die neuen Regeln zur Risikovorsorge. Im zweiten Teil des Vortrags werden die Interaktionen zur zeitgleichen Einführung mit IFRS 17 vorgestellt.

DI, 17. September 2019
14:15 bis 15:00

ERFAHRUNGEN AUS DER ANWENDUNG VON IFRS 9 BEI EINER VERSICHERUNG

Der Vortrag wird insbesondere auf die folgenden Punkte eingehen:

  • Auswirkungen der neuen Klassifizierungs- und Bewertungsregeln
  • Stufentransfer bei der Risikovorsorge
  • Technische und organisatorische Projekterfahrungen

Matthias Schell

Wüstenrot & Württembergische AG

DI, 17. September 2019
15:30  bis 16:15

IFRS 17 SUBLEDGER: ERWARTUNGEN AN DIE FUNKTIONALITÄTEN UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE PROZESSE UND SYSTEME EINES VERSICHERERS

Die Umstellung auf IFRS 17 ist bereits im vollen Gange und manch ein (Rück-)Versicherer durfte damit die ersten oder sogar tiefergreifenden Erfahrungen machen. Dabei sind die Erwartungen aus verschiedenen Bereichen wie Accounting, Aktuariat bzw. Controlling doch etwas differenzierter. Braucht man ein Subledger überhaupt? Ist ein zentraler IFRS 17-Rechenkern sinnvoll? Auch die finalen Entscheidungen bezüglich der Granularität der anzuliefernden Daten und der daraus resultierenden Anpassung der Lieferstrecken sind nicht einfach. Last but not the least: Soll man sich nur auf IFRS 17 und IFRS 9 konzentrieren, oder gleich die Chance einer Finanztransformation ergreifen?

Maryan Karpyk

msg global solutions Deutschland GmbH

DI, 17. September 2019
16:15  bis 17:00

IFRS 17-PROBLEMBEREICHE IM LICHTE DER DISKUSSIONEN IN DEN EUROPÄISCHEN GREMIEN

Die Umstellung auf IFRS 17 ist bereits im vollen Gange und manch ein (Rück-)Versicherer durfte damit die ersten oder sogar tiefergreifenden Erfahrungen machen. Dabei sind die Erwartungen aus verschiedenen Bereichen wie Accounting, Aktuariat bzw. Controlling doch etwas differenzierter. Braucht man ein Subledger überhaupt? Ist ein zentraler IFRS 17-Rechenkern sinnvoll? Auch die finalen Entscheidungen bezüglich der Granularität der anzuliefernden Daten und der daraus resultierenden Anpassung der Lieferstrecken sind nicht einfach. Last but not the least: Soll man sich nur auf IFRS 17 und IFRS 9 konzentrieren, oder gleich die Chance einer Finanztransformation ergreifen?

Nusret Calo

Finanzmarktaufsicht

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