Auf der Couch das Internet nach Urlaubsangeboten durchforsten. Mit dem Smartphone die Urlaubsfotos auf Ibiza posten. Oder nach Sightseeingtipps für den nächsten Urlaub googeln: Für Urlauber werden Tablet und Smartphone immer wichtiger. Egal, ob bei der Suche nach Urlaubsangeboten, bei der Reisebuchung oder dem Festhalten von unvergesslichen Urlaubsmomenten: Die Digitalisierung hält auf Reisen immer öfter Einzug. Darauf muss sich nun auch die Tourismusbranche einstellen.

Roaming ändert die Spielregeln für den Toursimus

Wie kann man Urlaubern noch mehr Service bieten? Welche Wünsche haben sie? Diese Fragen werden in der Tourismusbranche diskutiert. Denn der Umbruch trifft fast alle Bereiche des Reisens. Von der Buchung über die Reiseplanung, bis zu Aktionen am Urlaubsort. Der gute alte Reiseführer in Buchform und die dazugehörige Landkarte haben schon lange ausgedient. Spätestens seit der massiven Reduzierung der Roamingkosten setzen die Urlauber und Urlauberinnen vermehrt auf Apps und das Internet. So wollen sie die besten Tipps für ihre Reise auch am Urlaubsort erhalten.

 

Reiseführer und Hotelkataloge haben ausgedient

Hotelkataloge liegen ebenfalls nicht mehr im Trend. Die durchschnittlichen Urlauber und Urlauberinnen durchstöbern das Internet nach Reiseschnäppchen. Dabei landen sie oft bei Vergleichsportalen. Die verschiedenen Angebote der Reiseveranstalter werden dort übersichtlich aufgelistet. Die meisten Portale haben auch ihre eigene App. So können sie sofort eine Mitteilung schicken, sobald ein neues Angebot hereingekommen ist, was den persönlichen Interessen entspricht. Nun möchte auch Google den Reisemarkt aufmischen. Mit “Reiseziele auf Google” sollen künftig Destinationen mit diversen Hotel- und Fluginformationen angeboten werden. Zusätzlich kann nach kulturellem Angebot, sehenswerter Architektur oder Ausflugszielen in der Natur gefiltert werden. Die Urlaubsangebote können dann ganz einfach per Link gebucht werden.

Reisen wird digitaler

Reisen werden digitaler

Die Hotelsuche und die anschließende Buchung erfolgen per Tablet, Flugtickets erhält man innerhalb von Sekunden per Mail zugeschickt. Der Check-in am Flughafen und im Urlaubshotel erfolgt mittels Smartphone. Letzteres dient auch gleich als Zimmerschlüssel. Dies sind nur einige Bespiele, wie das Reisen in den letzten Jahren zunehmend digitaler wurde. Die nächsten Neuerungen stehen schon in den Startlöchern. So können etwa Big Data-Analysen helfen, den Familienurlaub genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der Familie zuzuschneiden.

Urlauber können mittels Virtual Reality (VR)-Brille schon vor der Reise ihr Hotel in Dubai erkunden, die Sehenswürdigkeiten in London besuchen oder in die Unterwasserwelt der Karibik eintauchen. VR kann physische Reiseziele virtuell nachbilden. So wird es in Zukunft auch möglich sein, Orte zu besuchen, die heute nicht mehr existieren oder eine virtuelle Reise zu Phantasieorten zu unternehmen. Man könnte antike Städte besuchen, den Mars erkunden oder gar auf eine Dinosauriersafari gehen. Reiseexperten sehen hier großes Potenzial für die Reisebranche und für Urlauber.

 

Anforderungen an die Reisebranche

Der Onlineauftritt von Hotels oder Reiseveranstaltern wird zunehmend wichtiger. Die Vermarktung über Soziale Medien oder die Kooperation mit Vergleichsportalen sind nur einige Änderungen, die Reiseveranstalter und Beherbergungsbetriebe vor Herausforderungen stellt. In das digitale Angebot, das über den einfachen Werbeauftritt hinausgeht, muss man investieren. Um Kunden abholen und sie für eine Reise motivieren zu können, werden diese Neuerungen von Nöten sein.

 

Vorteile für die Urlauber

Die Digitalisierung bietet viele Vorteile für die Reisenden. Denn man kann bequem von zu Hause Hotels suchen, Reisen buchen oder sich Informationen zum Urlaubsort zukommen lassen. Auch Hotelbewertungen können vor einer Entscheidung zu Rate gezogen und Fotos auf Sozialen Medien inspiziert werden. Für die Urlauber wird es so einfacher, sich ihre speziellen Urlaubswünsche zu erfüllen. Doch Virtual Reality wird diese Möglichkeit in Zukunft noch einmal einen großen Schritt nach vorne bringen. Wo die Digitalisierung sonst noch überall durchdringt, können Sie hier sowie hier nachlesen.

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