Erklärbare KI in Unternehmen

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geschrieben von Prof. Dr. Andreas Mielke, Deloitte.

Aktuelle Studien zeigen, dass Künstliche Intelligenz (KI) in europäischen Unternehmen nicht so recht vorankommt. Wenn sie eingesetzt wird, dann meist, um einzelne Prozessschritte zu automatisieren oder für die Sprachverarbeitung. In Nordamerika und Asien ist die Situation laut dem neuesten Stanford AI-Index nicht viel besser.

Aber woran liegt das? Auf der einen Seite sehen Unternehmen sehr wohl das Risiko, Marktanteile an Vorreiter zu verlieren. Denn einige Firmen entwickeln mithilfe von KI neue, erfolgreiche Geschäftsmodelle. Auf der anderen Seite sind sie aber verunsichert, wenn es darum geht, selbst Künstliche Intelligenz einzusetzen. Vor allem in der Management-Unterstützung.

Warum setzen Unternehmen so selten KI in Unternehmen ein? Die Ursache ist einfach: Ein Arzt nutzt die Diagnose eines KI-Systems nur dann, wenn er sie verstehen und nachvollziehen kann. Genauso geht es dem Manager. Wenn ihm das KI-System eine Empfehlung gibt, kann er seine Entscheidung nur auf dieser Basis treffen, wenn er voll und ganz dahinterstehen kann.

Erklärbare KI sorgt für nachvollziehbare Entscheidungen

Die Lösung heißt erklärbare KI (explainable artificial intelligence, XAI). Vor drei Jahren hat die Forschungsagentur der amerikanischen Streitkräfte (Defense Advanced Research Project Agency, DARPA) ein Programm zur Förderung der XAI-Forschung ins Leben gerufen. Die Eigenschaften, die ein XAI-System zur Unterstützung von Management-Entscheidungen in Unternehmen haben sollte, liegen somit offen. Und das Interesse an erklärbarer KI ist deutlich gestiegen.

Nach den nötigen Daten muss man auch nicht lange suchen. Denn Unternehmen haben in ihren Finanz- und Logistiksystemen sehr detaillierte Daten zu allen einzelnen Geschäftsfällen. Jede Waren- oder Geldbewegung ist darin festgehalten. Mithilfe von KI ist es möglich, diese Daten auf eine Art auszuwerten, die sonst völlig undenkbar wäre. Das Unternehmen kann so die Beziehung zu Kunden oder Lieferanten optimieren, ebenso die Materialbeschaffung oder den Vertrieb.

Auf dem Prüfstand: Erklärbare KI im Praxistest

Seit einiger Zeit gibt es ein solches System: Trufa von Deloitte präsentiert einem Endnutzer (der ein absoluter KI-Laie sein kann) die Ergebnisse in verständlicher Form. Das System hat eine grafische Schnittstelle, über die der Benutzer das System beeinflussen und Analysen durchführen kann – das Ganze bei guter Performance. Und die Empfehlungen sind am Ende umsetzbar.

Das System könnte zum Beispiel vorschlagen, für eine bestimmte Kundengruppe die Liefertreue zu verbessern, weil die Kunden dann schneller zahlen. Eine detaillierte Analyse mithilfe des Systems zeigt, dass das ganz mit einer einfachen Umstellung in der Distributionslogistik möglich ist.

Der Benutzer kommt so innerhalb weniger Stunden zu einem Optimierungspotenzial, das sich schnell realisieren lässt. Mit vielen solcher Maßnahmen kann das Unternehmen profitabler wirtschaften und sein gebundenes Kapital freisetzen – all das (und noch viel mehr) ist mit erklärbarer KI möglich.

Robotic Process Automation im Finance, Accounting und Controlling

Robotic Process Automation - Akademie3

geschrieben von Sophie Paltinger, T-Mobile.

Der Markt wächst und verändert sich ständig. Wenn Unternehmen an die Spitze des Wettbewerbs wollen, müssen sie mit den vorhandenen Ressourcen und einer begrenzten Belegschaft so effizient wie möglich arbeiten. Hier erfahren Sie, wie Sie von Robotic Process Automation profitieren.

Was bedeutet Robotic Process Automation und wo können Sie sie einsetzen?

Robotic Process Automation (kurz „RPA“ oder „Robotics“) ist eine Technologie, mit der regelbasierte, strukturierte Geschäftsprozesse automatisiert werden. Dazu wird eine Benutzerschnittstelle der bestehenden IT-Infrastruktur genutzt. Der virtuelle Mitarbeiter imitiert dabei den Menschen auf Klick- und Keyboardebene auf Basis vorab definierter Regelwerke.

Robotics eignet sich daher am besten für Arbeitsschritte, bei denen manuelle Tätigkeiten durchgeführt werden. Wichtig ist, dass dabei kein qualitativer Input und keine Erfahrung nötig sind. Dazu zählen zum Beispiel das Erstellen gewisser Reports, das Überführen von Daten von einem Programm in ein anderes oder das Sammeln von Informationen aus unterschiedlichen Systemen.

Robotics entlastet somit qualifizierte Mitarbeiter, die sich dann auf wertschöpfende Arbeiten konzentrieren können. Einsatzmöglichkeiten gibt es unter anderem im Rechnungswesen und im Controlling.

So funktioniert Robotic Process Automation

Die Robotics-Lösung / der virtuelle Mitarbeiter interagiert auf Basis der Benutzerschnittstelle mit den Anwendungen. Der virtuelle Mitarbeiter imitiert dabei den Benutzer auf Basis klar definierter Regelwerke. Ein großer Vorteil: Sie brauchen keine zusätzlichen Schnittstellen zu den Anwendungen und müssen keine kostspielige Infrastruktur installieren. Ihre IT-Budgets bleiben unberührt.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Robotics-Lösungen, die je nach Anwendungsfall zielgerichtet entwickelt werden können:

  • Attended RPA: Die attended RPA-Lösung lebt am Computer des Nutzers und interagiert mit ihm.
  • Unattended RPA: Die unattended RPA-Lösung lebt in einer virtuellen Desktopumgebung in einem Rechenzentrum und interagiert nicht mit dem Nutzer.

Kommende Veranstaltungen zum Thema Robotic Process Automation im Finance, Accounting und Controlling

Bleiben Sie im Bereich Robotics und KI auf dem Laufenden und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für die kommende Veranstaltung „Künstliche Intelligenz im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling“. Die Tagung findet vom 20.04.2020 bis 22.04.2020 im Raiffeisen Forum und vom 04.05.2020 bis 06.05.2020 im Schloss Schönbrunn statt.

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Algorithmen – Sie sind in aller Munde, aber was genau ist das eigentlich

Künstliche Intelligenz

Google, Facebook oder das Navigationssystem im Auto, all diese Dinge arbeiten mit Algorithmen. Zukünftig werden lernfähige Computersysteme eine immer größere Rolle in unserem Alltag, der Wirtschaft und auch der Gesellschaft, spielen. Denn die Fähigkeiten der Maschinenhirne wachsen dank neuer Software-Architekturen, wie den neuronalen Netzen und dem Fortschritt in der Hardware Entwicklung, zusehends. Ob das Internet, Social Media Plattformen oder intelligente Sprachassistenz Software, alles beruht auf Algorithmen. Meistens ist es uns noch bewusst, dass im Hintergrund etwas abläuft. Um was es sich dabei aber genau handelt und wie die Prozesse funktionieren, wissen nur die wenigsten von uns. Im folgenden Artikel soll der Begriff Algorithmus genauer erläutert werden, um für mehr Klarheit über dessen Geschichte zu sorgen.  

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Der Digitale Wandel – der Motor für Nachhaltigkeit

Erneuerbare Energie für die Zukunft

Längst ist der Digitale Wandel zu einer gesellschaftlichen Tatsache geworden und sorgt für Veränderungen in vielen Lebensbereichen. Nach Ergebnissen des Wissenschaftlichen Beirats Globaler Umweltveränderungen (WGBU) könnte die Digitalisierung auch einen entscheidenden Beitrag zu der Lösung der ökologischen Krise leisten. Aber nur, wenn die digitale Transformation als Hebel und Unterstützung für mehr Nachhaltigkeit eingesetzt wird.

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Der Einfluss der Digitalisierung im Alltag

Digitale Kommunikation im Alltag

Die Digitalisierung schreitet immer weiter in unseren Alltag. Oft merkt man manchmal gar nicht wie stark der Einfluss der Digitalisierung bereits ist oder verbindet den Fortschritt nicht mit der Digitalisierung. Für junge Menschen stellt die Entwicklung, Digitalisierung im Alltag einzubinden, kaum Probleme dar. Ältere Menschen fühlen sich hingegen oft überfordert. Dieser Artikel soll einige Beispiele aufzeigen, wie Digitalisierung in unseren Alltag Einzug gehalten hat und erklärt deren Auswirkungen.

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Die Entfaltung von Frauenpotenzialen im digitalen Zeitalter

Frauen im Beruf

Die Welt ist nicht mehr die gleiche, wie sie es vor 100 Jahren war. Waschbretter wurden von Waschmaschinen abgelöst. Die smarte Technik von heute hat ihren Platz in unserem Leben gefunden. Nicht nur unser Alltag ändert sich, auch unsere Arbeitswelt wandelt sich in einem nie da gewesenen Tempo. Laufend entstehen neue Berufsbilder und Tätigkeitsfelder. Um Fachkräfte-Engpässe vorzubeugen, ist es wichtig das Arbeitsmarkt-Potenzial auszunutzen. Bislang arbeiten viele Frauen in Teilzeit-Arbeitsverhältnissen. Die Erweiterung ihrer Arbeitszeit könnte einem bestehenden oder drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

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Digitale Berufe. 10 Berufsgruppen, die es 2004 noch nicht gab.

Digitale Berufe

Die Anfänge der Digitalisierung sind bis zum Beginn des 19. Jahrhundert zurückzuführen. Als sehr frühe Beispiele, bei denen bereits Universalcodes verwendet wurden, gelten: der Jacquardwebstuhl, die Brailleschrift und das Morsen. Der in den Kinderschuhen steckende digitale Wandel ging damals nur zaghaft voran. In den letzten Jahren hat die digitale Revolution enorm an Geschwindigkeit zugelegt. Unsere Welt ändert sich –und mit ihr unsere Berufe. In den vergangenen 15 Jahren sind etliche Jobs neu entstanden, vor allem digitale Berufe, die sich heute zunehmender Beliebtheit erfreuen.

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Akademie3 – Professionelle Weiterbildung durch Kongresse und Seminare

Akademie3 - Professionelle Weiterbildung durch Kongresse und Seminare

Unsere Arbeitswelt unterliegt seit jeher einem stetigen Wandel. Die Geschwindigkeit mit der sie sich ändert, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Aber nicht nur Arbeitssituationen ändern sich, es entstehen auch laufend neue Tätigkeitsfelder und Berufsbilder! Lebenslanges Lernen und Weiterbildungen ermöglichen viele, teils noch ungeahnte berufliche Perspektiven für Arbeitnehmer und Unternehmen. Besuchen Sie einen der Kongresse, der Seminare oder Sondertagungen der Akademie3, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, einen Ausblick auf zukünftige Trends zu bekommen und, um sich ein profundes Spezialwissen anzueignen!

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Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

Wissensintensive Güter und Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ihr Anteil an der Wertschöpfung, am Export und an der Beschäftigung steigt. Dies belegen auch Statistiken und Gutachten immer wieder. Staaten brauchen eine exzellent funktionierende Innovationskultur als Grundvoraussetzung zur Sicherung von Lebens­qualität und Wohlstand. Dazu bedarf es eines guten Zusammenspiels aller Akteure. Als entscheidende gesellschaftliche Funktionsbereiche sind neben der Politik vor allem Wissenschaft und Wirtschaft gefor­dert. Darüber hinaus ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ein innovationsfreundliches Klima zu erzeugen und eine Wissensgesellschaft zu begünstigen.

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Die Macht der Stop-doing-Liste

Stop-doing-Listen

Das neue Jahr ist noch jung, die guten Vorsätze sind noch frisch. Voller Elan machen wir uns daran, sie in die Tat umzusetzen. Doch Halt! Ist eine Liste mit neuen To-dos wirklich das, was wir brauchen? Jeder Tag hat nur 24 Stunden. Unsere zeitlichen Ressourcen sind begrenzt. Niemand hat die Kapazitäten, endlos viele Dinge zu tun. Wenn es darum geht, erfolgreich zu sein, spielt es deshalb nicht nur eine Rolle, was wir tun, sondern auch was wir nicht mehr tun. Zeit also für die Stop-doing-Liste!

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